Zugspitzdorf Grainau, © Huber Images
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Durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte

Ausgangspunkt: Höllentaleingangshütte - Endpunkt: Höllentalangerhütte

Familienwanderung
  • Schwierigkeit:leicht
  • Streckenlänge:2,6 km
  • Höchster Punkt:1401 m
  • Höhenmeter bergauf:690 m
  • Dauer:1 Std

Wasser, Fels und Naturgewalten: Die Höllentalklamm ist und bleibt ein unvergessliches Erlebnis

Kurzcharakteristik: Eine Durchwanderung der Höllentalklamm ist nicht nur für Kinder ein unvergessliches Erlebnis. Regenschutz empfohlen!

  • Höhenunterschied: ca. 350 Höhenmeter
 
  • Einkehrmöglichkeiten:
    • Höllentaleingangshütte, bewirtschaftet Mitte Mai bis Mitte Oktober, kein Ruhetag, keine Übernachtungsmöglichkeit, Tel. +49(0)8821/8895
    • Höllentalangerhütte, bewirtschaftet, Ende Mai bis Mitte Oktober, kein Ruhetag, Übernachtungsmöglichkeit, Tel. +49(0)163/5542274
 
  • Besonderheiten:
    • Höllentalklamm: spektakuläre, enge Felsschlucht, durch die der Hammersbach talwärts tost
    • Eiserne Brücke in 73 m Höhe über der Höllentalklamm
    • Höllental Museum (Eröffnung 2011)

Ein Besuch der Höllentalklamm ist sicher die landschaftlich spektakulärste Wanderung, die Du im unmittelbaren Ortsbereich von Grainau unternehmen kannst. Durch die rund 1 km lange und tief eingeschnittene Schlucht stürzt der Hammersbach über Wasserfälle, in Strudeln und Gumpen hinunter ins Tal. In der engen Schlucht liegt der meterhohe Schnee von Lawinenabgängen oft bis in den Spätsommer hinein. Etwa auf halbem Weg taucht die Eiserne Brücke hoch über der Klamm in Deinem Blickfeld auf. Diese wurde 1888 errichtet und überspannt die Klamm in 73 Metern Höhe. Am Ende der Klamm weiten sich die Felswände wieder und vorbei an den Ruinen eines historischen Elektrizitätswerks führt Dich der Weg weiter in Kehren hinauf zur Höllentalangerhütte. Wandere unbedingt noch bis zur Hütte und genieße dabei die immer imposanter werdenden Ausblicke auf den Talschluss des Höllentales mit dem Höllentalferner und der darüber aufragenden Zugspitze, sowie die Höllentalspitzen im Südosten und die Waxensteine und Riffelspitze im Nordwesten. Ein unvergessliches Erlebnis - versprochen!

Wegverlauf:
An der Höllentaleingangshütte entrichtest Du die Weggebühr (Erwachsene 5,00 €, Kinder 2,00 €, AV-Mitglieder und Gruppen erhalten Vergünstigung). Direkt hinter der Hütte beginnt der mit Geländern gesicherte Weg durch beleuchtete Felstunnels, über Brücken und Stufen durch die Klamm. Am Ende der Klamm weiten sich die Felswände wieder und vorbei an den Ruinen eines historischen Elektrizitätswerks führt der Weg weiter in Kehren hinauf zur Höllentalangerhütte. Sie liegt auf dem weiten, grünen Talboden des Höllentalangers. Für den Rückweg können geübte Bergwanderer als Alternative den sog. „Oberen Weg“ wählen. Von der Höllentalangerhütte gehst Du auf dem gleichen Weg wieder zurück. Kurz vor Erreichen der Klamm geht ein Weg rechts ab und führt auf der gegenüberliegenden Seite des Baches über einen kurzen Steig steil bergan. Dieser aussichtsreiche Weg führt Dich über die Eiserne Brücke und den Stangensteig zurück zur Höllentaleingangshütte bzw. bietet Dir die Möglichkeit, kurz vor Erreichen der Eingangshütte in den Höhenweg Richtung Eibsee/Neuneralm einzufädeln. Für weniger Geübte empfiehlt sich der Weg zurück durch die Klamm.

Anbindungsmöglichkeiten:
• Stangensteig
• Klettersteig zur Riffelscharte (nur für Geübte)
• Auf die Zugspitze über den Höllentalferner (Klettersteig, nur für Geübte)
• Steig über die Knappenhäuser zum Hupfleitenjoch (Trittsicherheit erforderlich), Beschreibung Nr. 38 (Gegenrichtung)
• Steig zur Rinderscharte Richtung Alpspitze (nur für Geübte)

 

Infos & Download

Wegbeschaffenheit

Alpiner Steig in der Klamm, sehr nass, teils rutschig, drahtseilgesichert, später SerpentinenWegart: Weg durch Klamm mit vielen Tunnels und Treppen: ca. 40%, Wanderpfad: ca. 60%, Waldanteil: ca. 20%

Beste Jahreszeit

Frühjahr, Sommer, Herbst

Empfohlene Ausrüstung

Knöchelhohe Bergschuhe, Wanderstöcke, Regenbekleidung, Kinder mit Klettergeschirr sicher oder an die Hand nehmen!

Downloads

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